VFFB
Die Mitgliederversammlung hat einen neuen VFFB-Vorstand gewählt...
Auf der Mitgliederversammlung des Fördervereins am 19.03.2010 wurde ein neuer Vorstand gewählt:
1. Vorsitzender ist Marc-Alexander Behr.
Zum zweiten Vorsitzenden wurde Helmut Conrad gewählt.
Weitere Mitglieder sind:
- Andreas Junginger (Schriftführer)
- Roswitha Lankau (Kassenwart)
- Gerhard Bruckmann (Vertretung der Schulleitung)
- Christoph Garten (Vertreter der Gesamtkonferenz)
- Christian Frye (Öffentlichkeitsarbeit).
„Wir könnten auch Gold machen“ - VFFB besucht die GSI
„Wenn wir genügend Zeit und Energie dafür verwenden würden, könnten wir auch Gold machen.“ Mit diesem Beispiel erklärte uns Carola Pomplun die frappierenden Möglichkeiten der Gesellschaft für Schwerionenforschung. Allerdings würde es sehr viel Zeit und eine ungeheuere Menge an Energie kosten; es würde sich also nicht lohnen.
Die Verschmelzung von Atomkernen – Ionen sind Atome, von denen ein Teil der Elektronenhülle abgestreift wurde – gehört zur Erfolgsgeschichte der GSI. Im Linearbeschleuniger UNILAC werden die Ionen auf 20 Prozent der Lichtgeschwindigkeit gebracht, im Schwerionensynchrotron werden sie weiter beschleunigt auf ca. 90 % der Lichtgeschwindigkeit. Wenn sie mit der richtigen Geschwindigkeit auf andere Ionen treffen, können sie mit diesen zu neuen – allerdings sehr kurzlebigen – Elementen verschmelzen. Auf diese Weise hat die GSI Darmstadt in den letzten Jahren die Elemente 107 bis 112 produziert (Bohrium, Hassium, Meitnerium, Darmstadtium und Roentgenium – Nr. 112 ist noch namenlos).
Die Anlagen werden aber auch benutzt, um die kleinsten Materieteilchen, die Quarks, zu beschießen und die dabei wirkenden Kräfte und Massen zu messen. Ziel ist dabei die Entschlüsselung der Mechanismen, die kurz nach dem Urknall zur Entstehung der Materie führten.
Frau Pomplun, eine ehemalige Technische Zeichnerin der Erasmus-Kittler-Schule, die anschließend Physik studierte, führte uns kenntnisreich durch die technischen Anlagen der GSI. Sie zeigte uns den Beschleuniger, die Lenkungsmagneten, die verwirrend verkabelten Sensoren und Messleitungen und auch die Arbeitsplätze der oft ausländischen Physiker, die ihre Experimente mit Hilfe der Stammmannschaft durchführen. Die GSI hat weltweit einen ausgezeichneten Ruf und kooperiert mit etwa 400 Instituten in über 50 Ländern. Deshalb wird der Ausbau zu einer noch leistungsfähigeren Anlage auch von vielen Ländern finanziell unterstützt.
Ein sehr nützliches Nebenprodukt der Schwerionenforschung ist die Bestrahlungstherapie mit Ionen, mit der gut abgegrenzte Krebsgeschwüre erfolgreich bekämpft werden. Siemens nutzt das Patent der GSI und baut u.A. in Heidelberg die erprobte Anlage nach.
Herr Kunz hatte diesen Nachmittag des 13. Februar organisiert und damit die Tradition der Betriebbesichtigungen des VFFB wiederbelebt. Er konnte der Referentin, seiner ehemaligen Schülerin, für die hervorragende Führung mit einem Weinpräsent danken.
Bericht: F. Haug
Formulare
Ab sofort stehen unter der neuen Rubrik Formulare, erreichbar über den gleichnamigen Menüpunkt auf der linken Seite, zwei PDF-Dokumente zum Download und/oder Ausdrucken bereit: ein Beitrittsformular und ein Investitionsantrag.
Der VFFB hat einen neuen Vorstand
Auf der Mitgliederversammlung des Fördervereins am 16.02.2007 wurde ein neuer Vorstand gewählt (siehe Bild).
Neuer 1. Vorsitzender ist Marc-Alexander Behr.
Zum zweiten Vorsitzenden wurde Helmut Conrad gewählt.
Weitere Mitglieder sind:
Friedrich Haug (Schriftführer), Frank Dill (Kassenwart), Gerhard Bruckmann (Vertretung der Schulleitung), Christoph Garten (Vertreter der Gesamtkonferenz) und Christian Frye (Öffentlichkeitsarbeit).
Des Weiteren wurde Karl-Heinz Kunz aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit im Vorstand einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt.
Erfolgreiches Fundraising durch VFFB – Zusammenarbeit mit SGD hat auch mit neuer Besetzung Bestand
Stabile Partnerschaften, die sich an inhaltlich fundierten Kooperationsaufträgen orientieren, sind wesentlicher Bestandteil der VFFB Arbeit. Mit der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) wurden hierzu über viele Jahre gute Erfahrungen gesammelt. Die Anerkennung der Studiengemeinschaft für die Leistungen des VFFB schlagen sich regelmäßig auch in Spenden der SGD nieder. Eine solche Spendenübergabe über den Betrag von 1000,- € durch die SGD wurde im Februar diesen Jahres zum Anlass genommen, die neuen Mitarbeiter beider Einrichtungen vorzustellen. Als Nachfolger von Herrn Diekmann nahm Herr Dr. Schlüter für die SGD teil. Auf Seiten des VFFB und der Erasmus-Kittler-Schule wurden Herr Behr, neuer stellv. Vorsitzender des VFFB, sowie Herr Sorg als neuer Abteilungsleiter der EKS, der im wesentlichen für die Zusammenarbeit mit der SGD im Rahmen der Fachschule zuständig ist, vorgestellt.


VFFB-Spende an Werkhof
Ein Schlagwort der gegenwärtigen Diskussion in der Berufsbildung ist Kooperation. Der VFFB, immer auf der Suche nach Möglichkeiten daraus folgende Herausforderungen auch praktisch umzusetzen, ist wieder fündig geworden.
Für die EKS schaffte er Ende der achtziger Jahr ein pneumatisches Handhabungsgerät an, mit dem Schüler und Lehrern die grundlegenden Möglichkeiten der SPS-Technik vermittelt werden konnten. Es erschien sogar zum "Tag der offenen Tür" in der Lokal - Presse.

Heute aber entspricht es den gegenwärtigen Anforderungen eines modernen Fachunterrichtes in der Automatisierungstechnik nicht mehr. Dennoch sind vergleichbare Einheiten in der Praxis in der Anwendung - zum Verschrotten also viel zu schade. Das fanden auch die Mitarbeiter der Werkhofes, einer der wichtigsten Kooperationspartner unserer Schule in der dualen Ausbildung. So war eine Lösung gefunden. An unserer Schule entstand Platz für ein modernes CNC-Konzept und für die Ausbildung des Werkhofes ergab sich über die Spende des VFFB eine weitere Möglichkeit praxisnahe Automatisierungsaufgaben in der Ausbildung zu realisieren.
